Solidarität mit dem Streik in Donauwörth, 12.02.2018

Donauwörth bedeutet für viele Menschen, die dort leben, d.h. leben müssen, Freiheitsberaubung und Ausbeutung.
In Donauwörth, Landkreis Donau-Ries, steht eine Erstaufnahmeeinrichtung (EA). Laut Gesetzt müssen Menschen dort bis zu 2 Jahre ausharren. Sie werden systematisch sämtlichen Freiheiten beraubt, um so eine Ausreise zu erzwingen. Offiziell heißt das dann "Frewillige Rückkehr".

Keine Freiheit über das tägliche Essen: Kantinenessen
Keine Bewegungsfreiheit: Residenzpflicht (1)
Massive Ausbeutung durch 80 Cent Jobs in den EA's
Beraubung des Rechts auf Arbeit, stattdessen: Gekürztes oder gestrichenes Taschengeld
Beraubung des Rechts auf Bildung
Beraubung des Rechts auf Gesundheit, stattdessen vollkommen unzureichende medizininische "Versorgung"

Streik des 80 Cent Jobs – Das vermeintliche Hilfswerk Malteser reagiert hierauf mit einer heute ausgesprochenen Drohung zur Kürzung des Taschengeldes. D.h. zum einen werden weder Streikrechte gehalten, zum anderen wird das davon unabhägige Taschengeld gekürzt.

Menschen aus Gambia aus der EA in Donauwörth, packten ihre Sachen, um mit dem Zug nach Italien zu fahren. Freiwillige Rückkehr? Das ist ein zynischer Ausdruck für das penibel geplante deutsche, rassistische System, welches Menschen zur schnellstmöglichen Ausreise zwingen soll.

Die Fahrt nach Italien wurde gestoppt. Sowie Deutschland Personen aus dem Globalen Süden aus dem Land schmeißen will, verbietet es ebenso die Bürokratie sie gehen zu lassen.

Die Deutsche Bahn lies den Verkehr auf Gleisen um Donauwörth einstellen. Rassistische Reaktionen, dass es die Schuld der Geflüchteten sei, folgten hierauf.

Es ist nicht ihre Schuld, wenn sie unwürdige Arbeitsbedingungen bei einer "Entlohnung" von 80 Cent pro Stunde (2) bestreiken. Es ist die notwendige Konsequenz im Kampf um ein Ende von Rassismus und damit Bleiberecht.

Es ist nicht ihre Schuld, dass die Deutsche Bahn den Verkehr einstellt. Es scheint, eher wie ein letzter Versuch Macht auszuüben, Hetze gegen Geflüchteten den Boden zu bereiten sowie einen Skandal zu vermeiden. Wäre es doch skandalös, wenn Menschen entgegen dem europäischen Dublin-Gesetz ausgereist wären, unter den Augen von deutschen Polizisten.

Festgehalten in einem Lager, bis die Abschiebung "erlaubt" ist, sowie gleichzeitig die Ausreise und das Verlassen des Landkreises verboten sind. Arbeiten für 80 Cent. Kantinenessen. Schlechte medizinische Versorgung. Eigenschaften, die stark an Bedingungen in Gefängnissen, anknüpfen. Zwei Jahre warten bis Italien und Deutschland der Abschiebung nach Italien zustimmen. Zwei Jahre vom eigenen Leben verlieren.

Die Streikenden aus Donauwörth kündigen an wieder in Aktion zu treten, sofern nach den vergangenen sowie in den kommenden Gesprächen mit den Autoritäten keine positiven Veränderungen eintreten. Bereits letzte Woche fanden Proteste und Sitzstreiks in Donauwörth statt.

1 Residenzpflicht = § 56 AsylG, § 61 (1) AufenthG "Die Aufenthaltsgestattung ist räumlich auf den Bezirk der Ausländerbehörde
beschränkt, in dem die für die Aufnahme des Ausländers zuständige Aufnahmeeinrichtung liegt."

2 Das bayerische Integrationsgesetzt unter Nahles und de Maizière schaffte diese Arbeitsbedingungen für Nicht-Bürger*innen, abseits des Mindestlohnes für Bürger*innen.

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Solidarität mit den Protestierenden im Abschiebelager Bamberg

Update vom 24.01.2018:

über den Protest in Bamberg. Es dokumentiert Reden in verschiedenen Sprachen, das Gespräch mit dem Oberbürgermeister sowie der Pressesprecherin der Stadt Bamberg. Einen Bericht über den Protest finden Sie . Mittlerweile ist ebenso die versprochene Antwort des Oberbürgermeisters der Stadt Bamberg eingegangen. Hierin wird schriftlich die Humanität und Gesetzmäßigkeit des Abschiebelagers beteuert.

 

 

 

In Solidarität wird hier das Statement sowie der Aufruf zur Demonstration am 17.01.2018 von "Bamberg Refugees" veröffentlicht:

 

Demonstration || Mittwoch || 17. Januar 2018 || 12:00 Uhr AEO (Abschiebelager) Bamberg

"Das AEO-Lager in Bamberg (Aufnahmeeinrichtung Oberfranken) ist schlimmer als Gefängnis. Wir, Geflüchtete, die im Lager leben, werden die andauernden Schikanen und die unmenschliche Behandlung nicht länger hinnehmen. Am Mittwoch den 17. Januar 2018 gehen wir raus und tragen unsere Forderungen auf die Straße. Unsere Forderung nach einem Leben in Würde. Wir rufen alle Geflüchteten in der AEO Bamberg, ebenso wie alle Unterstützer*innen, Helferkreise und Organisationen auf, sich unserer friedlichen Demonstration durch die Stadt Bamberg anzuschliessen."

Mehr Informationen finden Sie unter dem Facebook event:

 

Sowie hier in Ihrem Statement:

Gegen die Unmenschlichkeit! Stoppt das Lagersystem! Wir sind Geflüchtete, keine Gefangene! Against inhumanity! Stop the camp system! We´re refugees, not prisoners!

Wir sind Geflüchtete aus verschiedenen Ländern, die alle vor den gleichen Problemen stehen: Wir leben in der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken (AEO), dem Lager von Bamberg. Wir haben nach Sicherheit und einem Leben in Frieden gesucht. Aber was wir hier erleben ist kein Leben. Deshalb stehen wir auf und wehren uns - gegen die Unmenschlichkeit und die Schikanen des Bamberger Lagersystems. Am Mittwoch den 17.01.2018 gehen wir raus und tragen unseren Forderungen auf die Straße. Unsere Forderung nach einem Leben in Würde. Wir rufen alle Geflüchteten in der AEO Bamberg, ebenso wie alle Unterstützer*innen, Helferkreise und Organisationen auf, sich dieser friedlichen Demonstration am Mittwoch, 17.01.2018, 12:00 Uhr, AEO Bamberg, (Erlenweg 4, 96050 Bamberg) anzuschliessen.

Unsere Situation ist folgende: Wir kommen traumatisiert und ausgelaugt von unserer langen und gefährlichen Flucht in Bamberg an. Uns wird keine Zeit gegeben um anzukommen, wir werden sofort zu einer Kommission geschickt, um interviewt zu werden. Eine Woche später halten die meisten von uns die Ablehnung ihres Asylantrags in den Händen. Ab diesem Moment ist es, als wären wir inhaftiert. Unsere Ausweispapiere werden uns weggenommen, alles was wir bekommen ist eine Lagerausweis, ausgedruckt auf einem blanken Papier. Sogar unsere deutsche Aufenthaltsgestattungen oder unsere Duldung, bei denen die eine hatten, werden für ungültig erklärt.

Wenn die Entscheidung über unseren Asylantrag negativ ausfällt, bekommen wir kein Geld mehr. Nicht einmal junge Mütter bekommen einen Cent, sie kriegen weder Babynahrung, noch können sie es sich leisten welche zu kaufen. Wir dürfen nicht arbeiten oder Bamberg verlassen. Unsere Kinder können nicht in die Schule gehen, da sie automatisch mit den Eltern abgelehnt werden. Wir dürfen keine Deutschkurse besuchen. Nichtsdestotrotz müssen wir monatelang hier bleiben, manchmal sogar Jahre. Einige von uns sind schon fast zwei Jahre hier. Die Lager-Security schikaniert uns und wendet Gewalt gegen uns an und wir werden von von der Polizei und den Gerichten zu Unrecht beschuldigt. Die Polizei kann jederzeit kommen um unsere Räume durchsuchen, oder um einen von uns abzuschieben. Niemand kann so leben.

Wenn wir von hier fliehen und in ein anderes europäisches Land gehen werden wir in das Lager nach Bamberg zurückgebracht, weil unsere Fingerabdrücke hier liegen und Deutschland darum bittet uns hierher zurückzubringen. Aber wenn Deutschland uns nicht will, dann lasst uns bitte in ein anderes Land gehen, das unsere Rechte anerkennt. Deutschland ist nicht das einzige Land in Europa.

Wir haben genug von diesem Lager. Wir können so nicht weiter leben – nicht einen einzigen Tag. Wir werden behandelt wie Gefangene, nicht wie Flüchtlinge. Das werden wir nicht länger akzeptieren! Wir haben nach Schutz gesucht, aber wir müssen immer noch für unser Recht auf ein Leben in Frieden und Freiheit kämpfen. Es gibt für uns keine Gerechtigkeit – unsere alltäglicher Kampf geht einfach weiter. Wir werden unseren Protest auf die Straße tragen – und wir werden nicht damit aufhören, bis unsere Situation sich geändert hat.

Wir fordern:

  1. Viele von uns haben hier nur den weißen Lagerausweis, keinen deutschen Ausweis. Wir brauchen einen deutschen Ausweis und das Recht zu arbeiten

  2. Bildung ist ein universelles Recht für jedes Kind auf der Welt. Unsere Kinder müssen in die Schule und auch wir Erwachsenen müssen uns weiterbilden dürfen!

  3. Vielen von uns wird die elementare finanzielle Grundsicherung, die von dem deutschen Grundgesetz garantiert wird, verweigert – nicht einmal junge Mütter bekommen einen Cent für Babynahrung. Wir brauchen eine finanzielle Grundsicherung.

  4. Wir bleiben hier für Monate, einige fast zwei Jahre. Wir brauchen Verlegungen! Das AEO-Lager in Bamberg muss geschlossen werden! Kein Lager nirgendwo!  

  5. Wir brauchen gute medizinische Versorgung.

  6. Die andauernden Schikanen und die unmenschliche Behandlung von uns Geflüchteten (durch Securities, Polizei und Ämter) müssen aufhören!

  7. Die Frauen brauchen eigene Räume mit Privatsphäre und Sicherheit

  8. Keine Abschiebungen! Nicht nach dem Dublin-Verordnung und auch sonst nirgendwohin!

  9. Schluss mit Rassismus!

Wir werden nicht länger zuschauen, wie wir gejagt, verfolgt, schikaniert und letztlich abgeschoben werden. Wir sind davor geflohen: vor Verfolgung, Folter, Armut und Krieg! Wir gehen nicht zurück! Wir werden für das Recht zu leben kämpfen – und für das Recht, wie Menschen behandelt zu werden. Wir sind hier – und wir werden bleiben!

Solidarität mit dem ‚Streik der geschlossenen Türen‘ von 209 Menschen aus Sierra Leone im Abschiebelager Deggendorf

Am Freitag, 15. Dezember 2017 sind 209 Menschen aus Sierra Leone in dem Abschiebelager in Deggendorf in einen ‚Streik der geschlossenen Türen‘ getreten. Aus Protest verweigerten die Kinder und Jugendlichen den Schulbesuch, d.h. den Besuch des Deutschkurses, da ihnen der Zugang zu öffentlichen Bildungseinrichtungen verwehrt ist. Die erwachsenen Bewohner*innen verließen die Unterkunft nicht und bestreikten die 80 Cent Jobs. Am Samstag, 16. Dezember 2017 begannen sie zudem zusätzlich mit einem Hungerstreik. An dem Protest sind derzeit 44 Kinder und Jugendliche beteiligt, sowie 40 Frauen (davon 12 Schwangere) und 125 Männer. Auslöser des Protestes war die gewaltsame Abschiebung eines Menschen aus Sierra Leone am Freitagmorgen, die in letzter Minute am Flughafen gestoppt wurde.

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Statement der Streikenden aus Deggendorf

Wir sind Menschen aus Sierra Leone, die hier in Deutschland Schutz suchen, wurden aber enttäuscht statt beschützt. Und wir haben beschlossen, aus folgenden Gründen zu handeln:
Jede*r Asylbewerber*in aus Sierra Leone in Deggendorf hat negative Ergebnisse erhalten in Form von:

1. Dublin-Abschiebung
2. Ablehnung des Asylantrages
3. Ablehnung mit „offensichtlich unbegründet“

- Der nächste Punkt ist, dass wir jetzt in dem Camp für 2 Jahre statt 6 Monate bleiben müssen, ohne Schulbildung und ohne Arbeitserlaubnis.

- Sehr schlechte Unterkunftsmöglichkeiten mit 8 Personen in einem Zimmer mit schlechter Hygiene und Toiletten.

- Sehr schlechte Qualität der Nahrung.

- Abschiebung nach Italien mit schwerer Folter und ohne angemessene Vorkehrungen für die Unterbringung der Einwanderer in Italien, wodurch die Einwanderer auf der Straße leiden.

- Erzwungene Abschiebung von Schwangeren, Kindern, kranken Menschen und stillenden Müttern.

- Keine Medikamente für Einwanderer mit speziellen Krankheiten.

- Und jetzt wurde uns mitgeteilt, dass dies ein privates Lager ist und keine Journalisten zugelassen sind.

Aus diesen Gründen haben wir am 15. Dezember 2017 einen Streik der geschlossenen Türen (‚closed door strike‘) begonnen: Wir sind nicht in die Schule gegangen und morgen, am Samstag 16. Dezember und am Sonntag, 17. Dezember treten wir in den Hungerstreik. Am Montag werden wir zum Stadtrat gehen, um die Möglichkeit zu bekommen, einen friedlichen Protest in Deggendorf zu organisieren, mit Fortführung des Schul- und Hungerstreiks. So soll die ganze Welt erfahren, wie Deutschland die Einwanderer behandelt.

 

Demonstration am 19. August 2017, München

No we are going no where, we will stay!

 

Am Samstag, 19.08.2017 demonstrierten die Sierra Leone United Association in Germany gemeinsam mit Refugee Struggle for Freedom und The Voice unter dem Motto "Stopp aller Abschiebungen, Abschaffung des Dublin-Systems und Bewegungsfreiheit für alle". Über zweihundert Geflüchtete aus ganz Deutschland und vielen bayerischen Städten sowie solidarische Menschen protestierten von 13 bis 16 Uhr vom Hauptbahnhof zum Karlsplatz und Marienplatz. Geflüchtete verschiedener Nationalitäten zeigten sich solidarisch miteinander und forderten den Stopp aller Abschiebungen – egal ob nach Afghanistan, Sierra Leone, Senegal oder in Westbalkan-Staaten. Am Platz der Opfer des Nationalsozialismus verharrten die Teilnehmenden für eine Schweigeminute, um der Ermordeten des NS-Regimes, sowie den Ertrunkenen im Mittelmeer zu gedenken. Abgesehen von einer Provokation von einem Rassisten kurz nach Beginn der Veranstaltung, applaudierten am Straßenrand mehrmals Passant*innen.

Schweigeminute mit erhobener Faust am Platz der Opfer des Nationalsozialismus

Our union is our solution!

 

Aunty Hawa, Sprecherin der Sierra Leone Community sowie Mitglied von Refugee Struggle For Freedom, erinnerte in ihrer Rede an den Kolonialismus: „Ihr habt unsere Länder zerstört, ihr habt uns aus unseren Ländern vertrieben. Ihr nahmt und nehmt alles von uns. Hört auf damit!“ Und Osman Jalloh: „Unsere Kinder werden auf dieselben Universitäten gehen wie eure Kinder. Wir werden in denselben Restaurants essen,wie ihr. Denn dies ist unser Recht!“

 

Demonstrationsankündigung

 

Die Sierra Leone Community lädt in Kooperation mit Refugee Struggle For Freedom und The Voice zu einer Demonstration am 19ten August 2017 in München. Unter dem Motto "Stopp aller Abschiebungen, Abschaffung des Dublin-Systems und Bewegungsfreihiet für alle" werden geflüchtete Personen und solidarische Menschen ab 13:00 Uhr am Hauptbahnhof in München laut werden. Erwartet werden vor allem Personen aus dem Raum Bayern, viele kommen aber aus ganz Deutschland angereist. Nach der Demonstration wird eingeladen Workshops in englischer Sprache zu besuchen. Übersetzungen in andere Sprachen sind möglich. Ab 18:00 Uhr hält Arrival Aid einen Input zu "Wie kann ich mich auf mein eigenes Interview vorbereiten". Die Macher_innen der Broschüre "Erstinformationen für Asysuchende in Bayern" werden im Anschluss einen Vortrag halten. Zeit für Erfahrungsaustausch und Fragen ist gegeben.

Wissen über die eigene Situation im Asylverfahren ist nicht nur Schutz vor Abschiebung, sondern auch der Schlüssel zu Selbstbestimmung und der Verringerung von Abhängigkeiten zu Helferkreisen.

Demonstration: 13:00 - 16:00 Uhr, Auftakt am Hauptbahnhof

Workshops: ab 18:00 Uhr, Ort wird an Interessierte auf der Demonstration bekannt gegeben

Trockener Hungerstreik in Ebersberg, Mai 2017

Trockener Hungerstreik für Bleiberecht

Tag VI - Ende des Durststreiks
27. Mai 2017

Videobotschaft vom 5. Tag des trockenen Hungerstreiks in Ebersberg. Auf der Solidaritätskundgebung sind zur Zeit etwa 50 Menschen.
"Viele sagen, Deutschland ist ein freies Land (....) Aber wo ist denn die Freiheit, wo ist denn der Frieden? (...) Manche sind hier 7 Jahre, 8 Jahre und dann bekommen sie den Brief mit der Abschiebung. (...) Sie sagen, hier ist ein sicheres Leben, aber das ist kein Leben."

Das ganze Video finden Sie

 

Seit 11 Uhr vormittags versammeln sich Menschen in Solidarität mit den Hungerstreikenden vor dem Landratsamt. Hier einige Eindrücke:

 

Seit 12:20 Uhr Mittag ist der Durststreik beendet. Hier das Statement:

Der Hungerstreik ist für heute beendet, aber nicht für immer.
Viele Leute waren hier - von der SPD, von den Grünen, der Pfarrer und vom Landratsamt - sie haben gesagt, sie wollen uns helfen. Wir haben eine Liste mit unseren Namen gegeben und warten jetzt auf eine Antwort.
Wir können nicht so lange warten, denn es geht um unser Leben. Wenn keine Antwort kommt, werden wir weiter kämpfen.
Wir kämpfen für ein Bleiberecht, gegen die Abschiebung, gegen Arbeitsverbote, gegen die Lager, gegen die rassistischen Gesetze.

 

 

Tag IV
26. Mai 2017

Mittlerweile ist der vierte Tag des trockenen Hungerstreiks angebrochen. Einige von uns hatten nachts gesundheitliche Probleme. 3 Personen mussten ins Krankenhaus eingewiesen werden. Heute  morgen musste nochmal eine Person von der Ambulanz abgeholt werden. Dem Rest geht es aber noch gut und wir kämpfen weiter für unsere Rechte.

Das Landratsamt machte das Angebot Arbeitserlaubnis zu erteilen. Aber nur für die von uns, für die Ebersberg zuständig ist. Das wurde zwei Stunden später widerrufen. Denn Arbeitserlaubnis erteilen sie nur, wenn ein Reisepass vorgelegt wird. Das können wir nicht machen.

Heute Abend wurde uns im Krankenhaus die Behandlung verweigert. Einer von uns berichtet, dass er weggeschickt wurde. Der Arzt fragte: "Bist du vom Hungerstreik?" Dann wurde unser Freund weggeschickt. Der Arzt meinte, du kannst einmal kommen, aber kein zweites Mal. Die Infusion wurde auch gegen unseren Wunsch verweigert.

 

SOLIDARITÄTSERKLÄRUNG - Kreis Jugendring Ebersberg

"In Ebersberg demonstrieren vor dem Landratsamt Menschen für Freiheiten, die für uns selbstverständlich sind. Freiheiten, die wir alle haben, weil wir hier, in Ebersberg geboren wurden. Die Geflüchteten demonstrieren, weil sie das Recht wollen sich selbst verwirklichen zu können, arbeiten zu können und für sich selbst sorgen zu dürfen. Sie demonstrieren gegen das untätige Warten in ihren Unterkünften. Gegen das Warten darauf, dass Regierungen Verantwortung übernehmen und tätig werden.
Wir sprechen uns aus für die Menschen, die sich gezwungen sehen eine Verzweiflungstat wie einen Hungerstreik zu begehen.

Wir sprechen uns aus für die Menschen, die von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen wollen. Wir stehen auf der Seite derer, die in einer Demokratie mit friedlichen Mitteln auf Umstände zeigen wollen, unter denen sie leiden.

Für ein menschliches und solidarisches Zusammenleben! Gegen Neonazismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit! 

Der Vorstand des Kreisjugendring Ebersberg"

 

ANKÜNDIGUNG der Solidaritätskundgebung vom Bündis BUNT STATT BRAUN

Morgen, Samstag, den 27.05.2017 findet in Ebersberg, um 11.00 Uhr (Ende ca.12.00 Uhr)
vor dem Landratsamt, eine Solidaritätskundgebung für die Geflüchteten statt, die vor Ort mit einem Hungerstreik auf Ihre schwierige Situation aufmerksam machen wollen.

  

 

 

Tag III
25. Mai 2017

Heute war der dritte Tag des trockenen Hungerstreiks.

Viele Leute haben heute unseren Protest beschimpfen und bedrohen. Eine Frau riss zuerst das Banner vom Boden weg, hob dann den Stein vom Boden auf, der davor das Banner beschwerte und warf ihn auf uns drauf. Dann riss sie das Transparent „DRY HUNGER STRIKE“ herunter. Wir alarmierten die Polizei, die eine halbe Stunde später kam und behaupteten, dass sie die Frau nicht mehr gefunden haben. Heute ist ein Feiertag, dennoch besuchte uns eine Vertreterin der Grünen Partei und Leute vom Landratsamt – ohne Ergebnisse. Gestern war auch eine Vertreterin von der SPD da.  Aber niemand fühlt sich wirklich für unsere Probleme verantwortlich.

Am Tag und in der Nacht kommen aber auch immer viele Menschen in Solidarität. Was uns sehr freut und uns Hoffnung gibt.

Die Polizei kommt stündlich und überprüft die Situation.

Zwei Menschen mussten heute wieder ins Krankenhaus gebracht werden. Es geht ihnen gut und sie sind schon wieder zurück beim Protest.

 

 

 

Tag II24. Mai 2017

Seit zwei Tagen sind wir im trockenen Hungerstreik ohne Zelt und ohne alles. Wir warten auf eine Antwort, aber bis jetzt ist noch niemand gekommen um mit uns eine Lösung zu finden. Drei Leute sind heute ins Krankenhaus gekommen. Aber wir verlieren die Hoffnung nicht und kämpfen weiter für unsere Rechte.

Unsere Forderungen lest ihr unten.

 

 

Tag I
23. Mai 2017

Seit heute morgen befinden sich die Protestierenden im trockenen Hungerstreik. Die Forderungen werden direkt an die Ausländerbehörde im Landratsamt Ebersberg adressiert, stellvertretend für alle asylrechtsrelevanten Organe. Hier das Statement nach dem ersten Tag im trockenen Hungerstreik:

Wir sind die Geflüchteten von Refugee Struggle for Freedom

Seit gestern protestieren wir vor dem Landratsamt Ebersberg nahe München und kämpfen für unsere Rechte. Seit heute sind wir im trockenen Hungerstreik und bis jetzt gibt es keine Reaktion von der Regierung. Sie ignorieren uns komplett. Die Polizei hat angekündigt, dass sie unseren Protest wegen gesundheitlichen Risiken beenden, wenn wir unseren Hungerstreik fortführen. Aber wenn die Regierung sich um uns sorgt, warum geben sie uns dann nicht unsere grundlegenden Menschenrechte? Wir fordern von der Regierung keine Millionen von Euros. Wir fordern unsere grundlegenden Rechte, so dass wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen können.

Hier gibt es auch jede Menge Nazis, die unseren Protest stören und jede Menge Scheiße zu uns sagen. Aber wir machen der Regierung klar, dass wir nicht in die modernen Gefängnisse, die sogenannten Lager zurückgehen, solange wir unsere Rechte nicht erhalten.

Der Protest wird weitergehen, bis wir unsere Rechte bekommen:

1. Das Recht zu bleiben

2. Keine Diskriminierung in der Gesellschaft

3. Abschiebestopp

4. Arbeitserlaubnis

5. Abschaffung der Lagerpflicht

Protest in Ebersberg, 22. Mai 2017

Seit heute morgen demonstrieren wir, 36 Personen vor dem Landratsamt in Ebersberg, bei München.

Wir sind die Geflüchteten von Refugee Struggle for Freedom. In 2012 begannen wir mit unseren Protesten. Bis heute sind wir auf den Straßen, um unsere grundlegenden Menschenrechte zu erlangen. Als geflüchtete Person ist es sehr schwer grundlegende Menschenrechte in Deutschland zu erhalten, denn wir wurden hier nicht geboren – allein das ist unser Fehler. In den vergangenen 5 Jahren protestieren wir unzählige Male in ganz Deutschland. Doch bis jetzt – noch immer auf den Straßen – hat sich nichts für uns verändert. Wir wissen nicht, was wir tun sollen, wir wissen nicht wie viele Jahre wir noch für unsere grundlegenden Menschenrechte kämpfen müssen.

Die Zustände für geflüchtete Menschen in Deutschland sind miserabel. Jeden Tag werden Menschen grundlos in deren Herkunftsländer abgeschoben. Viele geflüchtete Personen suizidierten sich. Sie beendeten ihr Leben, nur deshalb, da wir kein Recht haben, das zu tun, was wir gerne tun würden.  Wir bringen unsere Leben in Gefahr, um in Deutschland ein besseres zu erhalten. Denn in unseren Ländern, herrscht Krieg. Jeden Tag sterben Menschen an Bombenattacken, sodass wir hier nach Deutschland flohen, um ein besseres Leben zu erlangen.

Nun spielt die Deutsche Regierung mit uns, denn sie erteilen uns kein Recht, welches Staatsbürger_innen zusteht. Seit heute protestieren wir in Ebersberg. Ab morgen, den 23. Mai 2017 beginnen wir mit den trockenen Hungerstreik – kein Essen, kein Wasser.

Unsere Forderungen sind:  Bleiberecht   ||   Stopp aller Abschiebungen   ||    Keine gesellschaftliche Diskriminierung (gleiche Rechte für alle)    ||   Arbeitserlaubnis

Dies sind die grundlegenden Menschenrechte, welche wir wollen.

 

We are here and we will fight – Freedom of movement is everybodies right

Unsere Solidarität gehört den protestierenden Menschen in der Brienner Straße in Berlin. Sie zogen aus dem Lager auf die Straße, um für bessere Bedingungen zu kämpfen. Lesen Sie mehr

Solidarische Grüße senden wir an die Oromo-Geflüchteten. Sie demonstrtieren morgen u.a. gegen Abschiebungen nach Äthiopien, für die Freilassung aller politischen Gefangenen, für eine unabhängige Untersuchung des äthiopischen Regierungsverbrechens gegen die friedlichen Demonstrationen von Oromo und Amhara sowie der Irrecha-Massentötung am 02.10.2016 in Buschoftu.  Auftakt ist um 18 Uhr an der Wasserburger Landstraße 23, Trudering. Nähere Informationen: .

Refugee Community Debate & Soliparty 29.04.17 / 20 h / Kafe Marat (München)

Während die deutsche Politik Staaten wie den Senegal, Afghanistan oder Sierra Leone als „sicher“ deklariert, müssen Menschen aus diesen Ländern tagtäglich mit der Gefahr einer drohenden Abschiebung umgehen. Ihnen wird die Möglichkeit genommen, zu arbeiten oder sich zu bilden. Bei der Podiumsdiskussion soll es um ihr Erleben und Überleben gehen, sowie um den politischen Widerstand gegen diese Zustände. Auch die hierarchischen Strukturen innerhalb der antirassistischen Kämpfe werden thematisiert – warum vertrauen Geflüchtete deutschen Aktivist*innen oft mehr, als einander? Warum fragen Viele nach Hilfe, statt sich selbst zu verteidigen?

Es diskutieren Vertreter*innen von The VOICE Refugee Forum Germany (Jena), Karawane Wuppertal, Refugee Struggle for Freedom (München), Refugees for Change (Frankfurt a.M.). Nach der Diskussion gibt’s Musik von
– MC Faytal (Rap, HipHop)
– Teuglife Kane (Rap, HipHop)
– Bigger Arize (Raggae)
und Aufgelege.

Ausserdem gibt’s leckeres sierra-leonisches Essen!

Das Geld aus der Soliparty wird für die Fahrtkosten für das Refugee Community Meeting verwendet.

Samstag 29.4.17 / 20 Uhr / Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 104) / Eintritt
3-5 Euro

دعوت به جلسه برای سازماندهی اعتراض پناهجویان

[Deutsch, Français, English, العربية ,اردو]

 

   پناهجویانی که در شرایط غیر انسانی‌ پناهندگی در کشور آلمان، زندگی‌ و آینده خود و فرزندانتان را دچار مرگ تدریجی‌ می‌بینید

 همه ما به دلایل مختلف کشور خود را ترک کرده ایم و به امید داشتن زندگی امن و سالم به این کشور آمده ایم

 اکثر ما راهی کشنده،مخاطره آمیز و طاقت فرسا با فاصله ای چند هزار کیلومتری را تا بدینجا طی نموده ایم تا شاید که زندگی جدید و بهتری را تجربه کنیم

 اما در کمپ‌های پناهندگی همچون زندانیان در شرایط تبیعض آمیز و و ناشهروندی به سر میبریم، هر لحظه در انتظار حکم غیر انسانی‌ دیپورت قرار داریم، در آخرین لایه اجتماعی این جامعه جای گرفته ایدم و صرفا موظف به اطاعت قوانین غیر انسانی همچون محدوده تردد و زندگی‌ اجباری در کمپ می باشیم اکنون وقت خیزش علیه همه این بی‌ عدالتی ها است

 آری اکنون وقت برخاستن است چرا که دیگر نمی خواهیم به صورت منفعلانه شاهد خودکشی پناهجویی باشیم که شرایط و قوانین انسان کش حاکم بر زندگی پناهجویان در آلمان، هر انسانی را به مرگ تدریجی مجبورمی‌کند

 :خواسته‌های ما

 :لغو قانون دیپورت -

 به باور ما،انتخاب محل زندگی جزء ابتدایی ترین حقوق هر انسانی می باشد که تنها معیار تعیین کننده در این انتخاب، اختیار و اراده فردی است. بازگزداندن پناهجویان که صرفا بر داد و ستد های سیاسی/اقتصادی دولت ها استوار گشه است نقض چنین حق جهانشمولی می باشد و توقف روند جاری و غیر انسانی بازگشت توسط دولت آلمان، مطالبه ی پناهجویان است

  : برچیده شدن کمپ های پناهجویی -

 کمپ های پناهجویی به مانند دیوار های محافظ، پناهجویان را به دور از فضای جامعه نگاه می دارد. شرایط غیر قابل تحمل کمپ های پناهجویی، که همچون زندان ها و یا پادگان های نظامی توسط نیروی انسانی و یا سیم های خاردار حفاظت می شوند و اتاق های کوچک برای چهار و یا پنج نفر، محیط کمپ را به فضایی نه برای زندگی که صرفا برای زنده ماندن بدل کرده است. ما خواستار بسته شدن تمام کمپ هایی هستیم که پناهجویان در آن از هیچ فضای خصوصی برخوردار نیستند.

 : اجازه کار بدون قید و شرط -

 ما خواهان دریافت اجازه کار بدون قید و شرط هستیم زیرا معتقدیم که حق کار و تلاش به قصد گذران زندگی، حق هر انسانی است و همه ما از توانایی هایی برای فراهم آوردن ملزومات زندگی خود، از طریق کاری مفید، عادلانه و درآمدزا برخورداریم.

 هر انسانی حق دارد که صاحب شغل بوده و آزادانه شغل خویش را انتخاب کند، شرایط کاری منصفانه مورد رضایت خویش را دارا باشد و سزاوار حمایت در برابر بیکاری است.هر انسانی سزاوار است تا بدون رواداشت هیچ تبعیضی برای کار برابر، مزد برابر دریافت نماید.

: قبولی پناهندگی -

 به باور ما قبولی پناهندگی حق تمام انسانهایی است که به دلیل جنگ ، فقر و دیکتاتوری فرار کرده اند تا فقط شانسی برای زندگی داشته باشند

 دلایلی که همین کشور‌های مثلا حامی‌ حقوق بشر با سیاستهای خود در کشور‌های ما بوجود آورده اند

 مثل فروش چندین میلیون یورو اسلحه به دیکتاتورها یا گروهای مسلح ، و یا اشغال و تخریب کشور‌ها زیر نام حمایت بشر دوستانه و صادرات دموکراسی

 به دلایل بسیار می‌توان ثابت کرد که رفاه و زیبایی کشور‌های جهان اول حاصل نابود کردن زندگی‌ ما در جایی‌ است که آنرا همین جهان اولی‌ ها، جهان سوم کرده اند به همین خاطر قبولی پناهندگی حق همه ما پناهجویان است

 ما برای همفکری و صحبت کردن میان خود ما پناهجویان جهت تصمیم گرفتن برای متحد شدن با هم و در کنار هم دست به اعتراض زدن برای رسیدن به حقوق بشر پناهجویان ، از همه شما پناهجویان دعوت به شرکت در یک جلسه هماهنگی‌ و سازماندهی می‌کنیم

 

Date: 17th of March 2017 / Time: 12:00-6:00 / Adress: Schwanthalterstr. 64, 80336 München

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 Contact (Farsi): 0179 609 9476 / 0176 569 525 58

Invitation au grand réunion organisé par les refugiès

Nous refugiès qui vivent dans des conditions inhumaine en Allemagne, ont vu leurs vies leurs futures et celle de leurs enfants se detruire peu à peu. Nous avons tous laissés nos pays pour différentes raisons, en venant ici pour trouver la securité, du changement et de l'ésperance. On a emprunté des chemins difficiles et dangereuses, en risquant notre vie par des milliers de kilomètres pour arriver ici et construire une vie meilleure. Mais ici dans ses camps de refugiès, ils nous discriminent dans des situations insatisfaites en nous traitant comme des prisonniers. À n'importe quelle moment sur le risque d'être deporté. Nous vivons dans le plus bas niveau de cette société allemande, et on est obligé d'obeir à ses lois inhumaines comme l'obligation de résider à domicile dans les camps. C'est le moment de se lever contres ses lois injustes, c'est le moment de se lever, parce qu'on ne veut plus attendre et regarder nos fréres et soeurs refugiès se suicider nulle part. À regarder nos compatriotes comme des morts vivants à cause des lois inhumaines allemandes.

 

Notre demand:

- Pas de déportation

Nous pensons que le droit de choisir l'endroit où l'on veut vivre est une loi des droits humains et la seule facteur pour cette décision devrait être le voeu de la personne. Déporter les refugiès par la force lequel est bases seulement par des raison politiques et des relations economiques des êtats est un enfrain des droits humains des conventions de geneve. Ârreter l'actuèl serie de déportation du gouvernement allemande est la demande.

 

- Pas de camps de refugiès

Vivre aux camps c'est comme vivre en prisons, cela nous distance de la societé dont nous voulons faire part. L'horible conditions de vie dans les camps qui sont comme soit disant protégès et sécurisés comme dans les prisons, qu'importe la chambre pétit ou grand on est obligé d'y vivre a trois oú à quatre par chambre et cela fait des camps un milieu de vie incomfortable, mais aussi un endroit où il faut combattre pour survivre. Nous refugiès demandons la férmetures de tous les camps du quel nous n'avons d'éspace de vie personnel.

 

- Droit au travail pour tout un chacun

Nous refugiès voulons le droit de travailler sans conditions. Nous croyons que le droit de trvailler et d'étudier et de vivre est un droit de base pour chaque humain. Chaque humain a le droit d'avoir un travail et de choisir de ce qu il veut faire librement. D'avoir un travail équivalent à sa situation parce que nous somme contre le fait de recevoir de l'aide. Travail égal salaire ègal.

- Droit d'asile

Tout réscape de guerre, pouvoir dictatorial, ont le droit à l'asile, d'avoir une nouvelle chance de construire une vie meilleure. Ses reasons ont été crées par les pays européens qui ce sont soit disant nommes défenseurs des droits humains. Tout ce que nous subissons est la cause de la politique migratoire de l'europe. Par exemple, la vente d'armes de déstructions à des millions d'euros à des dictateurs où à des groupes térroristes . Où l'OTAN crée une guerre au nom des droits humains et de la démocratie. Pour beaucoup de raisons c'est clair que la richésse et la plus haute niveau de vie est pour eux 'first world' premier au rang mondial. Ils ont fait que nos pays soient 'le troisième monde' où les pays du sud, cause pour la quelle on a droit a un statut d'asile en europe.

 

À penser ensemble entre nous refugiès et s'unir à ce que nous reviens de droit, nos droits humains, nous vous invitons tous à joindre notre rencontre et notre organisation.

 

Date: 17th of March 2017 / Time: 12:00-6:00 / Adress: Schwanthalterstr. 64, 80336 München

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Contact (Francais): 0176 / 266 795 36

Einladung zum Treffen zur Organisation von Geflüchteten-Protesten

Wir Geflüchtete, die in unmenschlichen Zuständen in Deutschland leben, sehen unser Leben, unsere Zukunft und unsere Kinder auf eine langsame Art und Weise sterben. Wir alle verließen unsere Länder aus verschiedenen Gründen und kamen mit der Hoffnung auf ein sicheres Leben. Wir mussten einen gefährlichen und harten Weg nehmen und unser Leben für einige tausend Kilometer riskieren, um hierher zu kommen, um ein neues und besseres Leben zu erleben. Aber in den Geflüchtetenlagern halten sie uns in diskriminierenden und unzivilisierten Situationen. Sie bedrohen uns wie Gefangene. Jeden Moment warten wir auf unsere Abschiebung. Wir leben in der untersten Schicht dieser Gesellschaft und wir müssen mit unmenschlichen Gesetze wie Residenzpflicht umgehen und im Lager leben. Jetzt ist es an der Zeit, gegen diese Ungerechtigkeiten aufzuwachen. Ja, jetzt ist es an der Zeit, aufzuwachen, denn wir wollen nicht sitzen und beobachten, wie Geflüchtete Selbstmord begehen. Um zu sehen, wie unsere Leute wie Tote aussehen, wegen der unmenschlichen Gesetze in Deutschland.

 

Unsere Forderungen:

 - Keine Abschiebungen

Wir denken, dass das Recht, den Ort zum Leben zu wählen, ein grundlegendes Menschenrecht ist und der einzige Faktor für diese Entscheidung der Wille der Person sein sollte. Abschiebung von Geflüchteten mit Gewalt, die nur auf politische und wirtschaftliche Beziehungen der Staaten beruht, ist gegen dieses grundlegende Menschenrecht. Das Stoppen der aktuellen Welle der Abschiebungen der deutschen Regierung ist die Forderung von uns Geflüchteten.

 

- Keine Lager für Geflüchtete

Leben in Lagern, wie Gefängnissen, halten uns, Geflüchtete, entfernt von dieser Gesellschaft, von der wir ein Teil sein wollen. Die schrecklichen Lebensbedingungen in den Lagern, die wie Gefängnisse durch Drähte und Sicherheitspersonal geschützt sind, sowie kleine Räume für vier oder fünf Personen, machen die Lager nicht zu einem Platz zum Leben, sondern zu einem Raum zu kämpfen, um am Leben zu bleiben. Wir Geflüchtete fordern die Schließung aller Lager, in denen wir keinen privaten Raum zum Leben haben.

 

-Recht auf Arbeit für alle

Wir Geflüchtete wollen das Recht haben, ohne Bedingungen zu arbeiten. Wir glauben, dass das Recht auf Arbeit und Verdienst ist ein Grundrecht für jeden Menschen und wir sind alle in der Lage das auf eigene Faust zu verdienen, was wir brauchen für unser Leben brauchen, indem wir einen nützlichen und fairen Arbeitsplatz haben. Jeder Mensch hat das Recht, einen Job zu haben und zu entscheiden, was er/ sie will. Wir sind alle berechtigt eine gerechte Arbeitssituation zu haben, die ihn/ sie befriedigt, und Unterstützung gegen Arbeitslosigkeit zu erhalten. Jeder Mensch sollte das gleiche Gehalt für die gleiche Arbeit erhalten.

 

- Die Anerkennung unseres Asyls

Wir glauben, dass jeder Mensch, der Krieg, Diktatur oder Armut entkam, das Asylrecht hat, um eine neue Chance fürs Leben zu bekommen. Diese sind alle von den europäischen Ländern, die sich "Anhänger der Menschenrechte" nennen. Unsere Probleme sind wegen der Politik Europas. Zum Beispiel der Verkauf von Waffen, der die Millionen von Euro bringt, an Diktatoren, terroristische Gruppen oder die NATO, die Krieg gegen unsere Länder im Namen der Menschenrechte oder Demokratie führt. Aus vielen Gründen ist klar, dass der Reichtum und der hohe Lebensstandard dieser "Ersten Welt", der europäischen Länder auf die Zerstörung unserer Länder zurückzuführen sind. Sie haben unsere Länder zu Drittländern gemacht und deshalb ist es unser Recht, Asyl zu bekommen.

 

Um gemeinsam zwischen uns Geflüchteten nachzudenken und zusammen zu kommen, um Menschenrechte für Geflüchtete zu bekommen, laden wir Euch alle ein, an unserem Treffen für die Koordination und Organisation teilzunehmen.

 

Tag: 17.03.2017 / Zeit: 12:00-18:00 / Adresse: Schwanthalterstr. 64, 80336 München 

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Kontakt (English): 0157 728 000 52 / 0152 139 061 45 / 0152 144 411 09

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