Fürstenfeldbruck: Angriff von Securities auf RSFF Aktivist

2ter Februar 2017, Fürstenfeldbruck bei München

Gestern nacht wurde ein Aktivist von Refugee Struggle for Freedom von elf Securites zusammen geschlagen. In dem Lager in der Nähe von Fürstenfeldbruck werden Eingangskontrollen von Taschen durchgeführt. Gestern sollte unser Freund jedoch komplett durchsucht werden. Dagegen hat er sich gewehrt und gesagt, dass sie nicht das Recht dazu haben. Daraufhin sagten die Securities, dass die deutsche Regierung ihnen das Recht dazu gegeben hat. Sie traten erst nach seinem Rucksack und griffen ihn dann brutal an. Sie schubsten und traten bis er am Boden lag. Seine Begleiterin rief die Polizei - die Securites sagten ihr, dass sie das anders regeln könnten. Die Polizei und ein Krankenwagen für unseren verletzten Freund kam. Er verbrachte die Nacht im Krankenhaus in Fürstenfeldbruck.
Als wir ihn heute besuchten, lag er in einem Bett im Krankenhausflur, nicht in einem Zimmer. Sein ganzer Körper schmerzte noch. Obwohl er klar machte, dass er immer noch Schmerzen hat, sagten ihm die KrankenpflegerInnen, dass er das Krankenhaus verlassen müsste. Der Arzt drohte sogar, die Polizei zu rufen, wenn er nicht geht. Unter Zwang verließ er das Krankenhaus.

In Deutschland steht geflüchteten Menschen ohne Anerkennung nur die aller notwenigste medizinische Versorgung zu.

Wenn die deutsche Regierung toleriert, dass Securites gegenüber Geflüchteten gewalttätig sind - nur aus dem Grund, dass sie sich körperlich nicht kontrollieren lassen wollen - dann müssen wir Angst um unser Leben haben, denn wir können nicht wissen, was noch passieren kann.